Freitag, 26. Dezember 2008

aus is mit ferien

naja fast.
eben wieder in neckartown angekommen und noch nicht ganz ausgepackt aber fast und weis nicht ganz wohin mit mir. heute wird nämlich noch nichts getan an der hausarbeit. ferien sind erst morgen vorbei!
ui und muss mich erst wieder an einen einwandfreien pc gewöhnen.
doch doch, muss schon sagen, das war eine schöne wenn auch stressige woche, viel geschafft trotz kaum was getan :-)
viel zeit mit muttern verbracht, bis auf 3 alle leute besucht/getroffen/gesehen die ich besuchen/treffen/sehen wollte, mächtig spass gehabt, universum lässt grüßen, gefühlte drei kilometer gestrickt, vorm tv gechillt, die schwester ausgelacht (ich bin nicht gemein aber sie hat jetzt einen virtuellen minihund der betty heißt obwohl er ein männchen ist und ständig seinen namen vergisst...), dem Patenkind tatsächlich die ersten Grundzüge des Eislaufens beigebracht und vor allem viel gelesen, ganze 3 1/2 bücher in einer woche, ha, bin sehr stolz.
danke für die schöne woche :-)
drum nun der letzte weinachtliche buchtip:

Siegfried Lenz: Schweigeminute


Pressestimmen
»Vielleicht ist es sein schönstes Buch.« (Marcel Reich-Ranicki, F.A.Z.)

»Selten las man etwas so Keusches, etwas so Erotisches.« (Ulrich Greiner, Die Zeit)

»Ein wunderschönes Liebesbuch, wie es schon lange keines mehr gab.« (Volker Weidermann, F.A.S.)

Kurzbeschreibung
Stella Petersen war zweifellos eine der beliebtesten Lehrerinnen am Lessing-Gymnasium. Ihre Lebensfreude, ihre Intelligenz und Belesenheit verschafften ihr die Anerkennung und den natürlichen Respekt des Kollegiums wie den ihrer Schüler. Und gewiss führte die Liebe zu ihrem Schüler Christian, die über das ungleiche Paar am Ende der Sommerferien hereinbrach, zu jener Verwirrung der Gefühle deren Intensität und Kraft beide überwältigt. Siegfried Lenz hat eine großartige Novelle geschrieben über die Liebe eines Gymnasiasten zu seiner Englischlehrerin, eine Geschichte über das Erwachsenwerden und das Erwachsensein, eine Geschichte, in der unbeschreibliches Glück neben tief empfundener Trauer steht.


Prinzipiell ist den Pressestimmen nichts mehr hinzuzufügen. Was mich so beeindruckt hat war die konsequent durchgehaltene Sanftheit im Stil ohne langweilig zu sein. Egal was erzählt wird, sei es ein Schäferstündchen im Freien, eine Fischereikonferenz, ein Tanz mit dem Nachbarskind oder die alles überschattende Katastrophe - durch die Sanftmütigkeit der Erzählweise sieht man ihn vor sich, den traurigen Jungen der die vielleicht schönste Zeit seines Lebens erzählt. Aber wie gesagt, niemals langweilig, kitschig, zu dick aufgetragen - aber eben auch nie aufregend oder mitreißend.
Einfach nur wunderschön in seiner Schlichtheit und es hinterlässt eine Art melancholische Sehnsucht, fühlt sich ähnlich an wie Fernweh.

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