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    <title>tomorrow will take us away : Rubrik:Bücher</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>FerminaDaza</dc:publisher>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-22T12:03:32Z</dc:date>
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    <title>tomorrow will take us away</title>
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  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/6063900/">
    <title>Herta Müller in Neckartown</title>
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    <description>Im völlig ausverkauften großen Sall der neuen Aula diskutierte und las Herta Müller am Montag aus ihrem neuen Roman &quot;Atemschaukel&quot;. Übertragen wurde das ganze ins ebenfalls völlig ausverkaufte Audimax und gott sei Dank auch live ins internet übertragen (oh man, VOR dem nobelpreis war die veranstaltung in den oberen museumsräumen geplant...).&lt;br /&gt;
lust zum nachhören?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/PlayerPage.aspx?resourceid=UT_20091123_001_hmueller_400&amp;start=2009-11-23T19:50:00&amp;mode=ls&amp;srv=s3&amp;title=Herta%20M%C3%BCller&quot;&gt;https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/PlayerPage.aspx?resourceid=UT_20091123_001_hmueller_400&amp;start=2009-11-23T19:50:00&amp;mode=ls&amp;srv=s3&amp;title=Herta%20M%C3%BCller&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat mich sehr beeindruckt, werde das Buch käuflich erwerben sobald es als Taschenbuch raus ist. Wunderschöne Vorlesestimme hat die Dame. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja und anfänglicher Diskussionspartner ist übrigens mein Lieblingskomparatistikprof. Mr. Verpeiltheimer</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-26T12:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/6047265/">
    <title>Die Herta</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/6047265/</link>
    <description>Den Nobelpreis hat sie bekommen und plötzlich lesen sie alle die vorher nur das Näschen gerümpft haben über noch so eine Autorin zu dem schon x-mal beschriebenen thema... plötzlich ist die nie ausverkaufte osianderlesung die die gute erta hier jedes jahr hällt ausverkauft (ich wär da gerne hin vor allem auch weil mein lieblingsprof das ganze moderiert...) menno. gemein. ach ja und plötzlich stehen ihre bücher auf jeder leseliste jedes seminars und sind in jedem buchladen ausverkauft.&lt;br /&gt;
versteht mich nicht falsch, ich find nicht die dame oder ihre bücher doof, ich finde nur die art und weise wie auf so einen preis reagiert wird etwas befremdlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gelesen hab ich nun trotzdem das auf des wertheimers leseliste befindliche buch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herta Müller: Der König verneigt sich und tötet&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;41ivGFpYufL-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/41ivGFpYufL-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 20.09.2003&lt;br /&gt;
Nicht im konventionellen Sinne ist dies eine Autobiografie, stellt die Rezensentin Sibylle Cramer fest: vielmehr erzählt Herta Müller in einem &quot;multiplen, variativen&quot; Collage-Verfahren ihre Biografie als die Geschichtes ihres Lebens mit der Sprache. Hineingeboren ist sie in eine bäuerliche Umgebung, in der die Namen fest an die Dinge gebunden sind, Sprache steht unterm Generalverdacht der bloßen Verdopplung. Müller aber entdeckt, mit Schrecken, das &quot;Niemandsland&quot; zwischen Ding und Wort und tauft die Dinge um. Hier liegt, so Cramer und so die Autorin selbst im Titel-Essay &quot;Der König verneigt&quot;, der Ursprung ihrer Poesie. In der Diktatur werde der Unterschied zwischen Reden und Schweigen zur Sache von &quot;Verfolgung, Widerstand, Verrat&quot;. Die Summe dieser Autobiografie aus Einzelstücken finde sich im ungesicherten Verhältnis der Dichterin zur Sprache, in einer, wie Cramer formuliert, Angst &quot;vor der Elastizität, der tendenziellen Unzucht und dem repressiven Lärm der Wörter.&quot; Ohne explizit zu werten, lässt die Rezensentin an der herausragenden Qualität dieser hoch reflexiven Erzählung von einer fortgesetzten Sprachmenschwerdung nicht den geringsten Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Perlentaucher Medien GmbH&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend.&lt;br /&gt;
Also, manchmal sehr sehr gekünstelte Sprache und Sprechweise - allerdings ist das ja wiederum gut und Stellenweise gewollt in einem Buch um die Bedeutung(sveränderung) von Sprache.&lt;br /&gt;
Ihre Überlegungen zu Sprache und Sprechen sind gut, einleuchtend und nachvollziehbar (allerdings behaupte ich, weder neu noch einzigartig), am meisten beeindruckt haben mich aber die berichte über die realität unter der herrschaft eines diktators - und die tatsache dass sie sagt, sie würde die schlimmsten dinge nicht erzählen weil man ihr im westen schon die kleinigeiten der schrecknisse nicht glaubt und für übertrieben hällt.&lt;br /&gt;
Alles in allem kann ich nach einem gelesenen Buch natürlich noch nciht urteilen aber zumindest sagen dass ich ihre Art zu erzählen eigentlich ganz gerne mag - auch wenn ich spontan 10 autoren aufzählen kann die das für mich persönlcih besser machen - aber diesen ganzen derzeitigen hype um die gute frau nicht ganz nachvollziehen kann... im gegenteil...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
trotzdem, schönes kleines erzählbändchen, gut zu lesen, tuts, es ist auf jeen fall alles andere als verschwendete zeit!</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T09:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/6028385/">
    <title>Das Schwarz dahinter ist schön. Sonst nichts.</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/6028385/</link>
    <description>&lt;b&gt;Christoph Peters: Das Tuch aus Nacht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;51NQFP4ZBZL-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/51NQFP4ZBZL-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus der Amazon.de-Redaktion&lt;br /&gt;
Der Herbst des Jahres 1994 ist feucht in Istanbul. Regenwolken hängen unheilschwanger über der Skyline, Nebelschwaden verdüstern die geheimnisvollen Gassen. Nur hin und wieder bringt die Sonne Licht ins Dunkel. Das Istanbul von Christoph Peters Roman Das Tuch aus Nacht ist ein chimärenhaftes Zwitterwesen. Nicht wirklich Orient, nicht wirklich Okzident, nicht wirklich wahrhaft und nicht wirklich Illusion. Hier der Wahrheit auf die Spur zu kommen scheint fast unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem: Albin Kranz will es versuchen in der für ihn fremden Welt. Jahrelang hat der alkoholabhängige und beizeiten unausstehliche deutsche Bildhauer die Liebe seiner Gefährtin Livia Mendt auf die Probe gestellt. Nun reisen beide in die Fremde, um auszutesten, wie nah sie sich noch sind. In Istanbul angekommen wird Kranz sofort in ein Spiel aus Wirklichkeit und Einbildung verstrickt. Hat er im Hotel gegenüber tatsächlich den Mord an dem dubiosen Edelsteinhändler Jonathan Miller beobachtet? Warum will ihm niemand glauben? Ist die Geschichte vielleicht doch Teil seines langsam beginnenden Alkoholdeliriums, wie Livia vermutet? Wird die Sympathie der Fotografin zu einer Urlaubsbekanntschaft die beiden letztendlich auseinander bringen? Und wie ist Kranz&apos; plötzliches Verschwinden während einer Schiffsfahrt auf dem Bosporus zu erklären?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel berauschendem Lokalkolorit erzählt Peters seine ebenso vertrackte wie faszinierende Geschichte -- und stürzt seine Leserschaft in einen undurchschaubaren Strudel aus Beziehungen, Vermutungen, Lügen und Zweifeln, der sie sofort gefangen nimmt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, Albin Krantz und der Kunststudent Olaf erzählen dieselbe Geschichte. Dieselbe Geschichte?&lt;br /&gt;
Albin Krantz beobachtet (?) den Mord an Miller und wird, während wir ihn auf seiner Suche nach der Wahrheit begleiten und an seinen Erlebnissen und Gedanken - nicht selten im Alkoholrausch - teilhaben wird er seinerseits beobachtet. Es dauert bis wir merken, dass unser scheinbar neutraler Erzähler Olaf ist. Ein Kunststudent der mit seiner Klasse und seinem Professor - nach dem Mord! - zufällig im selben Hotel absteigt wie Livia und Albin. Mit scharfem Auge beobachtet er nicht nur Albins Nachforschungen, sondern auch was sich in der Beziehung Albins zu Livia abspielt und gibt uns gestochen scharfe meist sehr drastische Verhaltensstudien all seiner Mitreisenden. &lt;br /&gt;
Und beide nehmen uns mit in ein Istanbul auf und neben den Touristenpfaden. wie es differenzierter und diffuser nicht sein könnte - und doch hat man niemals ein klareres Bild dieser vielfältigsten alles Städte gezeichnet bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbedingt lesen!!!</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T13:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5999781/">
    <title>Urlaubslektüre</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5999781/</link>
    <description>2 Wochen ausgeklinkt, 3 Bücher fertig, Bücher so ganz privat für mich, ist das nciht schön?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kiran Nagarkar: Gottes kleiner Krieger&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;21cUAT2VfJL-_SL500_AA180_&quot; width=&quot;180&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/21cUAT2VfJL-_SL500_AA180_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ein grandioser Roman eines der besten indischen Autoren ... 700 hellsichtige wunderbare Seiten über das Wesen des Fundamentalismus ... etwas Besseres habe ich seit langem nicht gelesen.&quot; (Wolfgang Herles, ZDF - aspekte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&quot;Gottes kleiner Krieger&quot;ist kein gutes, sondern ein hervorragendes Buch, das ein moderner Klassiker werden könnte ...&lt;br /&gt;
Was diesen Roman so bemerkenswert macht, ist zunächst einmal Nagarkars mitreißendes Erzähltalent. Wenn dieser Autor eine Straße in Bombay beschreibt, glaubt man, sich hinterher den Staub von den Kleidern klopfen zu müssen.&lt;br /&gt;
Aber Nagarkar ist Kosmopolit und kann genauso sinnlich über London, Kalifornien oder Kabul schreiben wie über Mathematik oder Architektur. Dieser Autor besitzt zudem einen sehr feinen Humor, mitunter beißende Ironie und ein sehr scharfes Auge für das sprechende Detail.&lt;br /&gt;
Viel wichtiger ist aber noch, dass Nagarkar nicht nur schreiben und beschreiben kann, sondern auch etwas zu sagen hat ...&quot; (Denis Scheck, ARD - druckfrisch)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das ist nicht wieder irgendso ein Buch das halt auf der Terrorismuswelle nach dem 11.September mitschwimmt, das Buch steht völlig für sich und hat genug Abstand zu diesem Datum um ohne urteilend zu sein ein scharfes Bild vom Wesen des Terrorismus in jeglicher Form, im großen und im kleinen, von der Familie bis zur großen Terrororganisation und völlig religionsübergreifend zu zeichnen. Niemand wird verurteilt, jeder kann sich selbst sehen. Beißender Humor ohne lustig zu sein udn genau die Menge Ernst die ein solches Buch braucht um ernst genommen zu werden. Ok, durch die ersten ein zwei Kapitel muss man sich durchkämpfen aber es lohnt sich, sobald man gefangengenommen wurde vom &quot;Licht&quot; kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ansonsten schließe ich mcih den Worten meines Lieblingskritikers an: Viel wichtiger ist aber noch, dass Nagarkar nicht nur schreiben und beschreiben kann, sondern auch etwas zu sagen hat ...!&lt;br /&gt;
Das zweitbeste Buch das mir dieses Jahr in die Finger gekommen ist.&lt;br /&gt;
So, lesen, sofort!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Orhan Pamuk: Die weiße Festung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;21ShBbBF-EL-_SL500_AA180_&quot; width=&quot;180&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/21ShBbBF-EL-_SL500_AA180_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
Schauplatz der Romanhandllung ist Istanbul unter der Herrschaft des Großwesirs Koprülü. Die Türken haben im Kampf gegen Venedig gesiegt, und beim Aufbringen venezianischer Schiffe fällt der Ich-Erzähler dieses Romans in türkische Hände. Er landet als Sklave bei einen Hodscha, der ihm verblüffend ähnlich sieht. Eine abenteuerliche Beziehung zwischen Herr und Knecht nimmt ihren Anfang. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machts einem nicht leicht der Herr Pamuk, wirklich nicht. Es ist so schade dass jemand der so schöne Geschichten zu erzählen hat nicht über das Talent einer Emine Özdamar oder eines Rafik Schami verfügt, dem Leser einfach Bilder ins Hirn zu zaubern. Ok, oder sein Übersetzer ist einfach miserabel und völlig unfähig, man weis es nicht. Aber nachdem &quot;Schnee&quot; schon solch ein Kampf war dachte ist, ich versuchs mal mit einem von Pamuks Historienromanen, vielleicht is er darin besser als in Krimis... naja, wie gesagt, wunderbare Idee, tolle Geschichte, aber ich hab mich die 200 eigentlich leicht zu lesen scheinenden Seiten über sehr gequält. Ich denke er bekommt noch eine Chance, er wird den Nobelpreis schon nciht umsonst bekommen haben, werde, sobald ich mich von der weißen Festung erholt hab, mal &quot;Istanbul&quot; lesen, dafür hat er s Preisle schließlich einkassiert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Paul Maar: Lippels Traum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;51K0Y3EEFTL-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/51K0Y3EEFTL-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
Wer ist Muck? Der kleine herrenlose Köter, der Lippel immer auf dem Schulweg nachläuft, oder der Hund aus dem Königspalast? Und wer sind Asslam und Hamide, mit denen Lippel im Sandsturm durch die Wüste irrt? Die beiden türkischen Kinder aus seiner Klasse oder der Prinz und die Prinzessin aus dem Morgenland?&lt;br /&gt;
Es ist ein aufregendes Abenteuer, das Lippel da träumt, und er selbst steckt mittendrin. Oder ist es gar kein Traum? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wunderschönes Kinderbuch, war als ich klein war eins meiner Lieblingsbücher. Bin wieder drauf gekommen weil ichs neulich meiner Schwester zum Geburtstag geschenkt hab. Dabei dann festgestellt dass sies verfilmt haben (wer kommt mit ins kino?) und beschlossen es nun wieder zu lesen. Einfach sooooooo schön!!!&lt;br /&gt;
Was zum sich aus dem nebligen Herbstwetter wegträumen *lächel*</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T08:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5958774/">
    <title>Fertig</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5958774/</link>
    <description>mit meinem Essay, so ziemlich zumindest. Er muss noch korrekturgelesen, verbessert, gebunden und abgegeben werden ABER ich bin heute mittag damit fertig geworden.&lt;br /&gt;
Also hab ich mich wieder meinem kleinen Wolpertinger-Freund gewidmet und auch hiermit bin ich fertig geworden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Walter Moers: Rumo und die Wunder im Dunkeln&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;214NW918S3L-_SL500_AA180_&quot; width=&quot;180&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/214NW918S3L-_SL500_AA180_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus der Amazon.de-Redaktion&lt;br /&gt;
Im fünften Kapitel seiner 13 1/2 Leben nahm Käpt&apos;n Blaubär als Navigator des vagabundierenden Rettungssauriers Mac an einer folgenschweren Aktion teil: Er befreite Dutzende kleiner, herzzerreißend jaulender Wolpertingerwelpen aus einem Haus, das nur Sekundenbruchteile später von einem Bolloghintern zerquetscht werden sollte. Sieben Leben später begegnete er einem dieser Welpen wieder, der inzwischen zu einem ausgewachsenen Raubtier im Dienste des Lügentycoons Volzotan Smeik herangewachsen war. Aus Dankbarkeit befreite der Wolpertinger Blaubär aus den Klauen seines Chefs. Sein Name war Rumo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des neuen Zamonien-Romans ist Rumo noch ein kleiner, schutzbedürftiger Welpe, der von Fhernhachenzwergen auf einem Bauernhof aufgezogen und verhätschelt wird. Diese Idylle hat jedoch bald ein Ende: Eine Horde bösartiger Teufelszyklopen überfällt das Anwesen und verschleppt alles, was sich bewegt. Und so verbringt Rumo seine intensivste Wachstumsphase in der Speisekammer auf den Teufelsfelsen, einer schwimmenden Insel. Dort halten die Zyklopen ihre lebendige Nahrung, und mit Gier und Begeisterung sehen sie zu, wie Rumo immer größer und appetitlicher wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise findet der verängstigte Wolpertinger unter den Gefangenen bald einen Freund: Die Haifischmade Volzotan Smeik -- genau, der spätere Lügentycoon -- nimmt den Welpen unter seine Fittiche. Er erzählt ihm Geschichten und bringt ihm viel Wissenswertes über das Leben in Zamonien bei, bis Rumo zu seiner endgültigen Größe herangewachsen ist und die beiden Fluchtpläne schmieden können. Bald erleben die Teufelszyklopen ihr blaues Wunder!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit nur das erste der zahlreichen neuen Abenteuer aus der fantastischen Welt Zamoniens. Neben einer ganzen Reihe von Figuren aus den 13 1/2 Leben und Ensel und Krete hat Walter Moers viele neue ungewöhnliche Gestalten ersonnen. Auch Rumo ist eine eigenwillige und eigenständige Hauptfigur, die Moers zu gänzlich neuen Betrachtungen Anlass bietet. Ein Geschenk des Himmels für Zamonien-Fans also, ein dicker Schmöker voll schräger Ideen und abgefahrener Zeichnungen. Ergo: Computer abschalten und den Telefonstecker ziehen -- und den Nachbarn Bescheid sagen, dass lautes, lang anhaltendes Gelächter kein Anzeichen aufkeimenden Wahnsinns ist. Der neuen Moers ist eben erschienen. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
Rumo  der Wolpertinger aus Walter Moers Bestseller »Die 13 S Leben des Käptn Blaubär«  macht sich selbständig und geht seinen Weg: Wie er kämpfen und lieben lernt, Feinde besiegt, Freunde gewinnt und das Böse kennenlernt und wie er schließlich auszieht, um das größte Abenteuer seines Lebens zu bestehen, davon erzählt das bislang spannendste, ergreifendste und komischste Werk von Walter Moers. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinn.&lt;br /&gt;
Ich denke ich habe schon bei den anderen Moers-Romanen alles gesagt was es zu sagen gibt. Eine bessere Empfehlung für ein Buch als den Namen &quot;Walter Moers&quot; gibt es nicht. Seine Welt, sein Zamonien ist das Phantasievollste und Liebevollste und gleichzeitig Mitresendste und Spannendste was ich je in der Kathegorie Phantasy in den Fingern hatte. (Ja, wenn auch schwer vergleichbar so doch auf jeden Fall vor Douglas Adams, Sergej Lukjanenko und dem zumindest gleich Phantasiebegabten und ebenfalls wundervollen Terry Pratchett). Und es ist extrem bedauerlich dass es nur noch einen von mir ungelesenen Zamonien-Roman gibt. Auf auf Herr Moers, schnell schnell und fleißig ans Werk auf das ein neues Wunder entstehe!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;»Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen.« Professor Doktor Abdul Nachtigaller&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-24T15:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5937877/">
    <title>Wartelektüre</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5937877/</link>
    <description>Habe heute 1,5 Stunden vor der Tür des D.-M. warten müssen und hatte Gott sei Dank eine literarische Empfehlung des Mannes in der Tasche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Joao Ubaldo Ribeiro: Ein Brasilianer in Berlin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;140&quot; alt=&quot;216TTVW45QL-_SL500_AA140_&quot; width=&quot;140&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/216TTVW45QL-_SL500_AA140_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
&apos;Ein Brasilianer in Berlin&apos;, das sind die Innenansichten eines Außenseiters: der Autor von &apos;Brasilien, Brasilien&apos; erzählt in 15 Kolumnen wunderbar leicht und liebevoll-ironisch von seinen Eindrücken, Beobachtungen und Erfahrungen mit den Deutschen, die er während eines einjährigen Aufenthalts 1990 in Berlin machte - im ersten Jahr nach der deutschen Wende.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süß. Einfach nett. Doppelt interessant weil Berliner nach der Wende genauso nachvollziehbar und glaubhaft beschrieben werden wie der nicht ganz so verlorene Autor der am Ende seines Berlinaufenthalts feststellen muss, dass er eigentlich Deutschland überhaupt nicht kennt sondern &quot;nur&quot; zum Berliner geworden ist.&lt;br /&gt;
Hae von dieser Art Kulturschockbeschreibungen schon bessere gelesen aber das hier war sehr sehr kurzweilig und amüsant.&lt;br /&gt;
:-)</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-14T13:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5886976/">
    <title>Nachtrag: Bücher</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5886976/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sergej Lukianenko: Wächter der Ewigkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;515TSPRRK7L-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/515TSPRRK7L-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VORSICHT SPOILER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In der ersten Episode (Die gemeinsame Sache) ist Anton Gorodezki zum Hohen Magier aufgestiegen und wird von Geser in das bisher ruhige Edinburgh geschickt, um dort inoffiziell den Mord an einem jungen Russen aufzuklären. Sein Vater war ein potentieller Anderer, der sich jedoch gegen eine Initiierung entschieden hatte, jedoch viel mit der Nachtwache zusammenarbeitet. Daher fühlt sich Geser verpflichtet, die Sache in die Hand zu nehmen. Überraschenderweise scheint auch Sebulon, der Chef der Tagwache ein persönliches Interesse an dem Fall zu haben und bietet Anton seine Unterstützung an. Die Tat scheint schnell geklärt, doch nach einem weiteren Mord und einem Angriff auf Anton durch Menschen, die mit magischen Amuletten ausgerüstet sind, erkennt Anton, dass weit mehr dahintersteckt. Ein Dunkler Vampir, ein Lichter Heiler und ein Kampfmagier der Inquisition, alles Hohe Andere, haben sich zusammengetan, um den Kranz der Schöpfung an sich zu bringen. Dieses mächtige Artefakt wurde vor langer Zeit von dem Magier Merlin erschaffen. Merlin war einer der extrem seltenen, sogenannten Null-Magier, die selbst keine magische Energie abgeben und somit die Stärksten aller Anderen sind. Was der Kranz der Schöpfung ist und was er bewirkt, ist nicht klar, fest steht nur, dass er in Edinburgh versteckt wurde. Und zwar in der siebten und tiefsten Schicht des Zwielichts, die nur Null-Magier erreichen können. Zusätzlich geschützt durch eine mächtige Barriere und einen starken Golem. Merlin hat jedoch einen Rätselspruch hinterlassen, aus dem geschlossen werden kann, dass es einen Schleichweg zu dem Artefakt gibt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Wikipedia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen beiden Episoden werde ich natürlich nicht verraten.&lt;br /&gt;
Der letzte Band der Wächter-Reihe ist sehr spannend, vielleicht der spannendste Band, auch wenn mir die Aufklärung der Weltordnung an sich schonwieder fast zu hoch gegriffen war. Ansonsten ist nichts auszusetzen. Interessant wie sich der Autor von Band zu Band steigert - oder nur der Lektor/Übersetzer gewechselt wurde?&lt;br /&gt;
Wie auch immer, man sollte sich auf jeden Fall tapfer durch Band eins kämpfen um die restlichen drei Magier-Krimis in vollen Zügen genießen zu können. Die vier Bücher sind herrlich unterhaltsame und kurzweilige Urlaubslektüre bei der man das Hirn nicht ganz abschlaten sollte ;-)&lt;br /&gt;
Und ich bin wirklich traurig das es keinen fünten Band gibt!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gabriel Garcia Marquez: Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;51QXYBEBHBL-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/51QXYBEBHBL-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
56 Jahre lang wartet der Oberst auf einen Brief, in dem die Regierung ihm seine Veteranenpension bestätigt. Doch der Brief kommt nicht. In einer Sprache, &quot;so klar, so knapp und knochendürr wie die Gestalt seines Helden&quot;, erzählt Gabriel García Márquez die Geschichte des Oberst, der mit seiner Frau in tiefer Armut lebt und dessen einziger Besitz ein Kampfhahn ist. Doch nicht einmal der Hunger bringt den Oberst dazu, den Hahn zu verkaufen.&quot;Eine Geschichte so heroisch wie Der alte Mann und das Meer, aber so poetisch wie nur irgendeine Arbeit von García Márquez.&quot; Die Welt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ehrlich... ich bin ein großer Fan von Gabriel Garcia Marquez aber der Kritiker der Welt scheint mir etwas begeisterter als nötig. Es ist eine schöne und poetische Geschichte von einem wirklich großen Autor, ohne Frage, aber kein Highlight.&lt;br /&gt;
Trotzdem, auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Kleiner Tipp: Auf jeden Fall in nächster zeitlicher Nähe zu &quot;Hundert Jahre Einsamkeit&quot; lesen. Einige Ereignisse und Personen werden erwähnt und ich hatte teilweise Schwierigkeiten mich zu erinnern.&lt;br /&gt;
Viel Spass :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - - - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soooo, und da ich seit Montag wieder Weightwatche und kurz vorm Verhungern bin, werde ich nun das Internet nach leckeren Kohl-Rezepten durchforsten, ansonsten gibts wieder Gemüsesuppe (die unglaublich lecker ist ABER die man nicht 24/7 essen kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bye Bye</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-19T08:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5849786/">
    <title>Endlich wieder Zeit für Bücher...</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5849786/</link>
    <description>...die nix mit Uni zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sergej Lukianenko: Wächter des Zwielichts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;zwielicht&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/zwielicht.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Band der Wächter-Reihe&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus der Amazon.de-Redaktion&lt;br /&gt;
Der undurchsichtige Mann im Versace-Anzug hat ein Anliegen. Er steht am Ufer der Moskwa in der Nähe eines nahezu unbewohnten Moskauer Luxus-Hochhausblocks und scheint mit den Wellen zu plaudern. So jedenfalls sieht es für seinen Chauffeur und den Leibwächter aus der Ferne aus. In Wirklichkeit aber spricht der reiche Emporkömmling mit einem aus dem Reich der Anderen, der ihn selbst zu einem Anderen machen soll. Kein Vampir will er werden, auch kein unglücklicher Werwolf. Lieber ein rangniedriger Magier, und gern auch einer, der Gutes tut. Dafür ist ihm jedes Mittel, auch das der Erpressung, recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich klingt das Anliegen des Mannes aus dem Roman Wächter des Zwielichts gar nicht so schlimm. Die Folgen für die Welt aber wären verheerend. Denn noch nie wurde ein Mensch ohne Begabung zu einem Anderen dieser Kategorie initiiert. Und die Gefahren, die die Grenzüberschreitung mit sich bringen könnte, wären verheerend. Denn zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis besteht ein in einem Friedensvertrag verankertes, überaus schwer austariertes Gleichgewicht. Wenn es einer der beiden Seiten gelänge, wahllos Menschenmassen für sich zu rekrutieren, könnte die Welt im Chaos eines grausamen Kampfes versinken. Zum Glück bekommen die Jenseits-Polizisten von der Nacht- und von der Tagwache gleichermaßen einen Hinweis. Die Spur führt in einen nahezu unbewohnten Luxus-Hochhausblock nahe der Moskwa, von dem aus ein spannender Wettlauf gegen einen Tabubruch mit verheerenden Folgen beginnt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur ersten der wie immer drei Geschichten in diesem Band.&lt;br /&gt;
Ein Krimi durch und durch und hochspannend der sich durch ale drei Erzählungen zieht und am Ende eine wirklich überraschende Lösung bietet.&lt;br /&gt;
Wieder wird und die Geschichte größtenteils aus Antons Sicht gezeigt dessen aufstieg das Einzige ist, was an diesem Band erzwungen wird. (Wir erinnern uns, im ersten Band hies es er würde nie über kathegorie drei hinauskommen, im zwieten über k2 und jetzt... alles nur damit seine beziehung zu sweta glaubhaft aufrecht erhalten werden kann und/oder der leser das gefühl hat mit einem superhelden, nicht mit einem looser unterwegs zu sein.... wie gesagt, nicht schlecht, dem buch nicht abträglich aber wirkt erzwungen).&lt;br /&gt;
Wir erfahren mehr über die Geschichte der Anderen, ein neues Puzzelteil zum Leben Gesers und vor allem sehr viel über die bisher doch eher anonym-autoritäte Instanz der Inquisition. Leider fährt Lukianenko seine Intermedialen Beweise wieder nhezu ganz auf die Stufe russischer Metl- und Rockmusik zurück, was ich etwa schade finde - oder ich hab die hinweise auf Bücher einfach nur nicht gefunden?&lt;br /&gt;
Letztlich werden die Hintergründe der Geschichte des Kommunismus (wir erinnern uns an Olga aus Band eins) vertieft und auch sein Fehlschlagen diesmal wirklich schlüssig erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daumen hoch, nicht so spannend wie Band zwei was I_nterdisziplinäre verweise betrifft, aber viel viel viel Spannnder von der Handlung her!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freu mich auf Band vier :-)</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-29T08:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5825210/">
    <title>Ausflug nach Damaskus</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5825210/</link>
    <description>&lt;b&gt;Rafik Schami: Das Geheimnis des Kalligraphen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;513zto6kv1L-_BO2-204-203-200_PIsitb-sticker-arrow-click-TopRight-35-76_AA240_SH20_OU03_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/513zto6kv1L-_BO2-204-203-200_PIsitb-sticker-arrow-click-TopRight-35-76_AA240_SH20_OU03_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;kulturnews.de&lt;br /&gt;
Rafik Schami ist ein Märchenerzähler. Nicht in Bezug auf die Inhalte seiner Romane, die sind in der Realität angesiedelt - &quot;Das Geheimnis des Kalligraphen&quot; etwa spielt im Damaskus der 1950er-Jahre. Nein, Schami ist ein Märchenerzähler, weil er seine Texte strukturell aufbaut wie Märchen. Bis es soweit ist, dass Nura ihren Mann Hamid Farsi verlässt - und das ist schließlich die Kerngeschichte des Romans -, erfahren wir jede Einzelheit aus der Kindheit der Protagonisten. Der unsichtbare Erzähler dieses opulenten 460-Seiten-Werks berichtet von Eisverkäufern, Schulerlebnissen, Ehekrisen, amourösen Abenteuern. Er entwirft ein Tableau von Personen, dem nur folgen kann, wer konsequent dranbleibt. Schwer ist das eigentlich nicht, denn Rafik Schami beherrscht einen Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt. Einige Leser werden dennoch aussteigen, bevor Nura flieht, werden das Buch zuklappen, bevor erste politische Informationen die Handlung historisch verortbar machen. Das sind diejenigen, die dem barocken Scheibstil Schamis und seinen &quot;1001 Nacht&quot;-Abweichungen vom Hauptgeschehen nicht folgen mögen. Dabei lohnt sich das Durchalten. Wirklich! (jw)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: amazon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann mir keinen Menschen vorstellen, der bei dieser Geschcihte aussteigen wollte und teile keinesfalls die Meinung des Kritikers. Es ist kein Problem dem Tableau der Persohnen und Ereignisse zu folgen, man kann sich nicht wehren - und will das auch nicht - sondern wird einfach in diese Welt hineingezogen in der jede Wahrheit gleich einer Aprikose zwei Kerne besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Damaskus verbreiten sich Gerüchte schneller als die Sonne aufgeht und noch bebvor diese ihren weg über den horizont fand wusste jeder in den morgendlich eröffneten geschäfte dass nura, die wunderschöne frau des kalligraphen geflohen war - und noch bevor die frauen ihren männern das essen schickten gab es mehr erklärungen für ihre flucht als sterne am himmel standen. war sie mit dem bildschönen und reichen nassri abbani geflohen? oder hatte er sie gar entführt? oder war das nicht nötig, hatte ihr mann sie gar diesem gockel verkauft dem er sie als ihr zuhälter zugeführt hatte? was jedoch kaum einer vermutete war, dass nura au liebe geflohen sein könnte.&lt;br /&gt;
und was war mit salman. den hässlichen kleinen jungen mit den abstehenden ohren aus dem verarmten christlichen ghetto der sich vom lieblingsangestellten des heimlich schwulen kaffebesitzers zum laufburschen des kalligraphen hocharbeitet und jeden tag um die mittagszeit bei nura dessen essen abholen muss und wie es nicht anders zu erwarten war, sich beim ersten blick in ihre augen unsterblich verliebt. jeden tag will er ihr mitteilen was er fühlt, jeden tag steht er mit einem vorbereiteten gedicht für sie vor der tür die sie ihm schneller wieder vor der nase zuschlägt als er guten tag sagen kann. und so türmen sich vor der tür des kalligraphen die leichen der ungesagten liebesgedichte immer höher während auf der anderen seite der pforte nuras herz so schnell pocht als wolle es vor ihr fliehen.&lt;br /&gt;
und was ist eigentlich das geheimnis der kalligraphie? weshalb berührt sie jedes herz und wirkt sogar auf politiker und schöne frauen mehr als es jedes geld und jeder schmuck der welt könnte?&lt;br /&gt;
und der zweite kern der wahrheit? dieser berichtet warum der kalligraph keine ziet für die schönste blume von damaskus hatte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte teilweise weinen, so schön war dieses buch, so meisterhaft versteht der märchenerzähler schami zu fesseln. keine sekunde habe ich mcih gelangweit dabei hatte ich doch beim bücherfest diesen sprachvirtuosen schon zwei stunden über dieses buch reden hören  (und man beachte das von  ihm ergatterte autogramm in meiner ausgabe des kalligraphen *ggg*). zwei stunden lang eine geschichte erzählt bekommen die mir alles und nichts über dieses buch verraten und das lesevergnügen nur noch erhöht hat.&lt;br /&gt;
ein weiterer vorteil dieses buches ist, dass schami auf deutsch schreibt. und soviel er über die schönheit der arabischen sprache schreibt so muss man bei ihm doch nicht wie bei anderen märchenerzählern der arabischen welt (vgl was ich dazu über pamuk oder özdamar und meine zweifel an der fähigkeit des übersetzers geschrieben habe) sorge darum haben ob eventuell etwas der märchenhaftikeit der sprache beim übersetzungsvorgang auf der strecke geblieben sein könnte.&lt;br /&gt;
hier hat man ein unverfälschtes meisterwerk in händen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst euch nach Damskus entführen</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-15T17:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5791108/">
    <title>Wächter Band II</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5791108/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sergej Lukianenko: Wächter des Tages&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;51NX48CVP2L-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/51NX48CVP2L-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulminante Fortsetzung der Wächter-Reihe.&lt;br /&gt;
Inhaltlich werd ich so wenig wie möglich sagen um niemand um die Spannung und das Vergnügen des Detektivspiels mit den Wächtern des Tages und den Wächtern der Nacht zu bringen.&lt;br /&gt;
Scheinbar zusammenhanglos befindet man sich in der ersten Geschichte mit der plötzlich sympathischen Hexe Alissa auf Mission die für sie ungünstig ausgeht...&lt;br /&gt;
Der zweite Band ist weit emotionaler geschrieben und auch berührender als der erste. Charaktere gewinnen Tiefe, die Geschichte ist verworrener, die Handlung spannender und zumindest ich bin nur mit den Protagonisten auf die &quot;lösung&quot; gekommen.&lt;br /&gt;
Noch besser als im ersten Teil sind auch die Anspielungen über sämtliche Gattungen und Disziplin en hinweg - Musik worauf ich bezüglich Rammstein schon eingegangen bin und eben viel russischer Metal - Geschichte auf jeder Seite zuviel um alles zu bemerken, zuviel um allem nachzugehen aber immer wieder schön wie gut recherchiert und teilweise raffiniert eingeflickt (ok, manchmal wird der holzhammer benutzt hitler oder stalin betreffend aber sonst...) - Sagen und Literatur ohne Ende. Einfach schön&lt;br /&gt;
Kostprobe der  markantesten anspielungen allein aus der letzten der drei Geschichten (keinesfalls vollständig und von mir willkürlich gewählt allein nach eminem persönlichen spassfaktor):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gilles de Rais S.429: Hätte ich nicht erkannt wenn ich nicht vor einiger Zeit ein Referat über den &quot;echten&quot; Blaubart, vorlage der literarisch und musikalisch oftmal adaptierten Figur.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gilles_de_Rais&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Gilles_de_Rais&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(man verzeihe mir die wikipedia artikel aber die sind hier einfach praktisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nibelungen Lied bzw. Edda über ganz Buch: Von Begin an spielt die Kralle des Fafnir eine Rolle die von den Regin-Brüdern geraubt wurde. Sowohl Fafnir als auch Regin sind Figuren der erwähnten Heldenlieder. Auf S.401 wird Siegfried selbst und sein Kampf gegen Fafnir aus sicht der Wachen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fafnir&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Fafnir&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Regin&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Regin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vitezslav Nevzal S. 439: In Prag tritt der Vampir Vitezlav auf. Vitezslav Neval ist ein tschechischer Gothic-Autor und hat unter anderem den Vampir-Roman &quot;Valerie and her week of wonders&quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%ADt%C4%9Bzslav_Nezval&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%ADt%C4%9Bzslav_Nezval&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Necronomicon von Alhazred S. 479: Der Dunkle Magier Edgar liest im Prager Büro der Tagwache im Necronomicon. Dieses ist eine vielzitierte Erfindung H.P,Lovecrafts   :-)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Necronomicon&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Necronomicon&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die liste wäre endlos fortzusetzen.&lt;br /&gt;
wie gesagt besser geschrieben als band eins und höherer spassfaktor für jeglische fans von interdisziplinarität</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-28T18:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5749925/">
    <title>Beim Dunkel und beim Licht</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5749925/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sergej Lukianenko: Wächter der Nacht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;51234P3Q0RL-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/51234P3Q0RL-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In Moskau leben die Lichten und die Dunklen in einem wackligen Waffenstillstand, die Lichten sorgen als Wächter der Nacht in den dunklen Stunden für Ordnung, während die Dunklen tagsüber die Wache übernehmen. Anton arbeitet als lichter Magier bei der Nachtwache und muss eines Nachts beobachten, wie eine Vampirin den 12-jährigen Jegor anlockt, um dessen Blut zu trinken. Doch dies ist verboten, und so kann Anton gerade noch rechtzeitig einschreiten, doch sowohl der Junge als auch die Vampirin können fliehen. Viel beunruhigender sind allerdings andere Ereignisse: Auf seiner nächtlichen Runde hat Anton in der U-Bahn eine Frau beobachtet, die einen bedrohlichen schwarzen Wirbel über ihrem Kopf schweben hat. Im Grunde genommen sind solche Wirbel alltäglich und werden durch Flüche hervorgerufen. Die verfluchte Person wird nun einige Unglücke zu verkraften haben, doch der besagte Wirbel über dem Kopf der unbekannten Frau ist anders. Anton schafft es nicht, ihn aufzulösen, der Wirbel nimmt eher noch dramatischere Ausmaße an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antons Chef beschließt daraufhin, den schwarzen Wirbel von seiner Nachtwache aufhalten zu lassen, muss aber zusehen, wie dieser größer und größer wird und schließlich eine Höhe von über dreißig Metern annimmt. Dies würde eine Katastrophe bedeuten, die große Teile von Moskau zerstören und viele Menschenleben kosten würde. Schließlich kommt es zum Showdown, bei dem Anton eine große Rolle spielen wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur ersten Geschichte. Das Buch beinhaltet drei Geschichten die zwar zusammenhängen aber trotzdem jede für sich stehen und die Entwicklung des Helden Anton sowie seiner Kollegen beschreiben. Zum Inhalt kann ich hier nichts sagen sonst verrat ich zuv iel über die erste Geschichte.&lt;br /&gt;
Das Buch an sich ist sehr schön zum nebenher lesen. Die Geschichte plätschert angenehm und man kann sich leicht in dieser relativ einfachen Phantasywelt verlieren ohne auf eine Weise hineingezogen zu werden die einen vollständig mitnimmt und droht nicht mehr loszulassen. Das Buch erlaubt es, auch einfach mal beiseite gelegt oder nebenher gelesen zu werden ohne das man deshalb Schwierigkeiten hätte sich wieder einzufinden.&lt;br /&gt;
Schön sind die Beschreibungen Moskaus - zumindest war das für mich so, da ich so einen Einblick in eine Stadt/Kultur bekommen habe, mit der ich mich bisher kaum beschäftigt habe.&lt;br /&gt;
Die Figuren sind interessant aber nicht zu kompliziert wie die Story eben auch. &lt;br /&gt;
Dies wäre beides ein Minuspunkt wenn man hohe Literatur erwartet. an vielen Stellen hätte vertieft werden können, man wünscht sich der Autor würde mehr beschreiben, sorgfältiger bei Schlüsselszenen verweilen, den jeweiligen Showdown mehr ausschmücken - stattdessen bekommt man permanent innere Monologe Gefühlswelten betreffen bzw zur Situationerklärung, was meiner meinung nach um einiges geschickter gelöst werden könnte. Am Anfang bekommt man sogut wie keine Erklärung was eigentlich los ist (was mich, hätte ich nicht auf Empfehlung gelesen, bewogen hätte das Buch wegzulegen) und dann darf man nichts mehr selbst herausfinden, bekommt alles bis ins Detail erklärt aber eben, wie gesagt, auf etwas ungeschickte weise mit dem holzhammer.&lt;br /&gt;
Dafür gibt es einige Stellen an denen mit teilweise sogar feinsinnigem Humor das Geschichtswissen und die Kombinationsgabe der Leser getestet wird (und die nicht aufgelöst werden). Es wird viel Bezug auf reale Ereignisse durch die gesammte Geschichte hindurch genommen. An manchen Stellen wird direkt &quot;kommunismus&quot; oder &quot;hitler&quot; gesagt, an anderen Stellen gibt es vage andeutungen aus biographien der despoten oder heiligen oder ungefähre ortsangaben wo dann jahrhunderte später wichtige schlachten stattfanden. das mochte ich sehr :-9 &lt;br /&gt;
Trotz allem hat mir das Buch sehr gefallen und ich werde zumindest den Folgeband &quot;Wächter des Tages&quot; lesen.&lt;br /&gt;
Hier ist bei weitem kein wortverliebter Geschichtenerzähler, nächster Literaturnobelpreisträger oder penibler Literaturprofessor  am Werk, hier schreibt einfach ein kreativer Trivialautor der es schafft, seine Leser mit den allereinfachsten (und als solche auch leicht erkennbaren) Mitteln in seine Welt mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch eine Verfilmung  die ich nicht gesehen habe und von der jeder der sie gesehen hat unter dem vorbehalt begeistert ist, dass man erst das buch lesen sollte, da im film charaktere vermischt bzw. zusammengeschnitten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viel spass</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-08T19:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5719810/">
    <title>Bücherhimmel</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5719810/</link>
    <description>So, dieses Wochenende war am Neckar Bücherfest und ich war natürlich fleißig uterwegs - zum leidwesen des Geldbeutels aber sehr zu meinem Vergnügen :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tuebinger-buecherfest.de/&quot;&gt;http://www.tuebinger-buecherfest.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Samstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11:00 Uhr&lt;br /&gt;
Nilgün Tasman: Ich träume deutsch und wache türkisch auf&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es ist die Geschichte von Nilgün, die in der Türkei geboren wurde und in Deutschland aufwächst. »Mädchen werden als Bräute geboren«, mit diesem Satz wird sie groß. Doch Nilgün sehnt sich nach Freiheit und sie nimmt sie sich, wo sie kann. Nilgün Tasman hat es geschafft: Mit ihren Kindheitserinnerungen erzählt sie wunderbar poetisch die Geschichte einer ganzen Generation.&lt;br /&gt;
Musikalisch begleitet von Heiner Reiff. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Nett, hatte etwas mehr erwartet, die musikalische begleitung war lala aber die geschichte war schön, wenn auch die 08/15 gastarbeiterkinderstory&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:00 Uhr&lt;br /&gt;
Sigrun Casper: Chagall ist schuld&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Diese Ostwestgeschichten handeln nicht von den großen Mauerdramen, sondern von kleinen alltäglichen Geschichten und beiläufigen Beobachtungen zwischen Ost und West, kurz vor dem Mauerbau bis kurz nach ihrer Öffnung. Und das ist das Besondere dieser Geschichten, dass sie nichts Besonderes erzählen wollen, sondern radikal subjektiv, meist aus der Ich-Perspektive von dem Leben einer im Osten Berlins geborenen und aufgewachsenen, im Dezember 1961 kurz nach dem Mauerbau als einzige ihrer Familie in den Westen geflohenen Frau erzählen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Lustig und spannend, sicher mal ne investition wert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 Uhr&lt;br /&gt;
Daniel Banulescu: Ich küss dir den Hintern, geliebter Führer&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Obwohl er Hunderte Kollegen kennt, die talentierter sind als er selbst, kann der bescheidene, wortkarge Autor lediglich drei Chancen für die rumänische Literatur erkennen: den Lyriker B&#259;nulescu, den Romancier B&#259;nulescu und den Dramatiker B&#259;nulescu. Seinen Ruf als enfant terrible der Szene festigte er mit seinem Roman Ich küsse dir den Hintern, Geliebter Führer!, der mit der Amoralität und Grausamkeit des Ceausescu-Regimes nicht moralisch abrechnet, sondern sie satirisch überzeichnet  mit irrwitziger Sprachlust und einem Feuerwerk von schrägen Einfällen, respektlos und grotesk.&lt;br /&gt;
Zweisprachige Lesung mit der Übersetzerin Aranca Munteanu.&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die Übersetzerin war schrecklich und hat dem ganzen leider viel genommen aber ich hab sehr gelacht bei allem Ernst der vorgelesenen Passagen. Wunschliste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&gt; wer kurz nachrechnet wird merken das ich inzwischen 5 stunden in der prallen sonne saß - den sonnenbrand sieht man noch aber immerhin hatten sie bierbänke aufgestellt, hatte ja schon befürchtet stehen zu müssen. zwischendrin gabs sandwich und mangomilchshake und gott sei dank bin ich schon nach der ersten lesung flink heimgedüst nen rock anziehen und wasserflasche einpacken. perfektes wetter aber soooo heiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17:00 Uhr&lt;br /&gt;
Rafik Schami: Das Geheimnis des Kalligraphen&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In den engen Gassen der Altstadt von Damaskus macht ein Gerücht die Runde: Nura, die schöne Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, sei geflüchtet. Warum hat sie ein Leben, um das viele sie beneiden, hinter sich gelassen? In bewährter Manier erzählt Schami die Geschichte der leidenschaftlichen Liebe zwischen einer Muslimin und einem Christen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
wow&lt;br /&gt;
wahnsinn&lt;br /&gt;
alle anderen haben ihre geschichten vorgelesen - da spricht ja ncihts dagegen, ist schließlich ne autorenlesung... außerdem hat keiner seine vollen 2 zeitstunden aufgebraucht&lt;br /&gt;
aber DAS&lt;br /&gt;
Rafik Schami stellt sich auf die Bühne im proppenvollen Innenhof des Priesterstifts und legt los&lt;br /&gt;
mit seinem Hörfilm wie er es nannte&lt;br /&gt;
zwei stunden lang hat er sein buch so spannend und wunderschön in freier rede als gefälschten hörfilm so nacherzählt das man das gefühl hat die ganze geschichte zu kennen und gleichzeitig nicht den winzigsten bruchteil. er hat zwei stunden lang leselust geweckt auf so herrliche weise das man tränen in den augen hatte - außerdem hat ers immer wieder mit spannenden fakten über die arabisch kultur gewürtzt.&lt;br /&gt;
tjaaaaa nach diesem wunderbaren vortrag konnte ich nicht anders und hab mir diese wunderschöne gebundene ausgabe des buches vor ort gekauft und von herrn schami signieren lassen.&lt;br /&gt;
*seufz*&lt;br /&gt;
herrlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19:00 Uhr&lt;br /&gt;
Mircea C&#259;rt&#259;rescu: Warum wie die Frauen lieben&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sein Roman Die Wissenden zeigt einen Autor, der berserkerhaft und mit einer schier Atem raubenden Radikalität einen Schöpfungsmythos gestaltet. Nun überrascht C&#259;rt&#259;rescu als fintenreicher Frauenversteher. Seine von federleichter Selbstironie getragene Geschichtensammlung vereint in sich auf überraschende und animierende Weise Helles und Dunkles, Unschuld und Schuld, Treue und Verrat, Hoffnung und Verzweiflung. Wie er diese Widersprüche zu einem schillernden Ganzen bündelt, das stellt ihn an die Seite der großen Meister der Kurzgeschichte.&lt;br /&gt;
Zweisprachige Lesung mit dem Übersetzer Ernest Wichner.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
sehr schön&lt;br /&gt;
hätte ich nicht davor schami gehört wäre ich begeistert gewesen. der übersetzer hat wunderbar gelesen und die kurzgeschichten waren wundervoll. sehr schön. Wunschliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schnell zum Mann und lecker abendessen und Wein trinken - immernoch seelig ob der diversen erstandenen schätze des herrn schami und von antiquariatsmarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sonntag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmal gabs ein ausgedehntes Frühstücksbuffet im Ludwigs. oh man, von 10 bis 14 uhr im prinzip essen und schwätzen. sehr fein :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann bin ich mit dem Mann ab auf den Neckar. Richtig. Autorenlesung im Stocherkahn. Das war der Hammer. Sich im Schatten übern Fluss schippern zu lassen, die Kulisse der Stadt die Hand im Wasser und nebenher liest einem auch noch einer vor :-)&lt;br /&gt;
das hätte von mir aus ewig dauern können.&lt;br /&gt;
außerdem war der regionalkrimi auch noch spannend - &quot;tot geschrieben&quot; hieß der und spielt in unserer stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17:00 Uhr&lt;br /&gt;
Die Stimmen der toten Dichter&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein Gang über den Tübinger Stadtfriedhof mit Karl-Josef Kuschel. Sprecherin: Monika Müller-Schauenburg.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Das war auch was ganz besonderes. Von meinem lieblingsprof spannend geführer ganz über den wunderschönen stadtfriedhof mit seinen herrlichen alten bäumen und schönen grabsteinen... zu jedem autor trug er die biographischen daten bei und die oben erwähnte dame las texte der jew. autoren. wirklich wunderbar vorgetragen. das mach ich nächstes mal wieder!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wars Bücherfest auch um und wir zogen ins Moloch &quot;Roter November&quot; spielen.&lt;br /&gt;
Bäm, klasse spiel!&lt;br /&gt;

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    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-25T13:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5714638/">
    <title>Walter Moers übersetzt den neuen Roman von Hildegunst von Mythenmetz</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5714638/</link>
    <description>^.^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Walter Moers: Der Schrecksenmeister - Ein kulinarisches Märchen aus Zamonien von Gofid Letterkerl. Neu erzählt von Hildegunst von Mythenmetz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;5149pg-KD4L-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/5149pg-KD4L-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus der Amazon.de-Redaktion&lt;br /&gt;
Der Schrecksenmeister ist das neue Meisterwerk von Hildegunst von Mythenmetz - und Walter Moers hat es auf sich genommen, es aus dem Zamonischen zu übersetzen. Es ist eine großartig fabelhafte Abenteuergeschichte, die ganz schnell zum modernen Klassiker werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moers heißt uns willkommen in Sledwaya, dem krankesten Ort von ganz Zamonien. Hier sind sogar die Straßen nach Krankheiten benannt, man begrüßt sich mit &quot;Ohwehohweh&quot; und verabschiedet sich mit &quot;Gute Besserung&quot;. Ein Husten, Röcheln und Schniefen liegt in der Luft, es riecht nach Eiter, Mundgeruch und Durchfall. Hoch über der Stadt thront in einem bizarren Schloss &quot;Eißpin der sehr Schreckliche&quot;, der Schrecksenmeister, der die Bevölkerung und natürlich die Schrecksen mit immer neuen Gemeinheiten malträtiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweilen schleppt sich verzweifelt die halbverhungerte Hauskratze Echo durch die Straßen von Sledwaya. Sie schließt mit dem schaurigen Eißpin einen Teufelspakt. Der Schrecksenmeister darf sie töten und ihr wertvolles Kratzenfett auskochen, wenn er sie zuvor einen Monat fürstlich bewirtet und unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im schwarzen Schloss des Schrecksenmeisters lernt Echo die geheime Welt der Alchimie kennen, erfährt, wie man &quot;Schmerzenskerzen&quot; oder &quot;gekochte Gespenster&quot; fabriziert, er lernt Fjodor F. Fjodor und die Schloss-Ledermäuse kennen und wird mit der Zeit fetter und fetter. Es wird höchste Zeit, aus dem Schloss zu fliehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmosphäre mag düster sein, und dennoch geht einem schon nach den ersten Zeilen das Herz auf: Es ist diese hochkomische, ganz eigene Fabulierkunst und Fabulierlust, die man sonst vielleicht noch bei Michael Ende oder Cornelia Funke findet. Fast glaubt man, dass es ebenfalls mit Magie zu tun haben muss, wenn Leser um Leser sich in die überbordende Fantasiewelt aus grübelnden Eiern, einem Baum der Erkenntnuss, Knilschbrömen, metamorphosen Malzeiten oder Schrecksenquetschen hinabziehen lässt. Der aufwendig ausgestattete Band ist natürlich von Walter Moers selbst illustriert und hervorragend dazu geeignet, sich in ihn zu vertiefen, daraus vorzulesen oder sich vorlesen zu lassen. Ein großartig amüsantes Zamonien-Abentuer! -- Henrik Flor, Literaturtest&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist immer wieder erstaunlich was Walter Moers bei mir bewirkt. Sicher, er ist nicht der einzige, der ein komplett neues bewundernswertes Universum geschaffen hat - man denke an douglas adams oder terry pratchett die ich beide sehr sehr gerne lese und sehr schätze, oder an naja... die harry potter bände wenn man denn so will und sicher noch viele andere beispiele.&lt;br /&gt;
Allerdings habe ich keines der leider nur drei Bücher die ich bis jetzt in den Fingern hatte mit so viel Liebe und Sympathie für jede einzelne Figur, jeden einzelnen Namen, jede einzelne Beschreibung, Wortneuschöpfung, Illustration... gelesen.&lt;br /&gt;
Bücher bei denen man bei jedem einzelnen Detail verharren möchte um ihm eine Liebeserklärung zu schreiben, die so voll Humor und sprachlichem Feingefühl stecken und einen letztlich nur schwer wieder aus ihrem Zauberbann entlassen gibt es viel zu selten.&lt;br /&gt;
Einfach eine wundervolle absolut lesenswerte Geschichte im Großen wie im Kleinen. Ich möchte sagen absolut gleichwertig wenn nicht sogar etwas besser als &quot;die Stadt der träumenden Bücher&quot;&lt;br /&gt;
Und nie war mir ein Held so sympathisch wie das Krätzchen Echo.&lt;br /&gt;
Sollte ich mir eine dritte Katze anschaffen, so muss ich über den Namen nun wirklich nciht lange nachdenken :-)&lt;br /&gt;
^.^</description>
    <dc:creator>FerminaDaza</dc:creator>
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  </item>
  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5697519/">
    <title>Ob Sarah Kuttner auch auf der Leseliste der Queen steht?</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5697519/</link>
    <description>&lt;b&gt;Alan Bennett: Die souveräne Leserin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;31owiXH6lcL-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/31owiXH6lcL-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass eine Liebeserklärung an die Queen und die Literatur so gut zusammenpassen? Die Hunde sind schuld. Beim Spaziergang mit der Queen rennen sie los, um den allwöchentlich in einem der Palasthöfe parkenden Bücherbus der Bezirksbibliothek anzukläffen. Ma&apos;am ist zu gut erzogen, um sich nicht bei dem Bibliothekar zu entschuldigen, leiht sich ebenfalls aus Höflichkeit ein Buch aus - und kommt auf den Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der majestätischen Leselust sind unvorhersehbar, die Grundfeste des Buckingham Palace werden jedenfalls gehörig durcheinander gewirbelt und für den Leser bleibt kein Auge trocken.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, es ist viiiiiiieeeel cooler als es sich anhört. Habe mich sehr gefreut über dieses niedliche kleine Büchlein durch welches man sich in max. 1,5 stunden durchgefuttert hat. Unheimlich schön und liebevoll ohne unnötigen Schnickschnack. Ein MUSS ach wenn man kein Fan der englischen Krone ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madame La, LESEN!!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sarah Kuttner: Mängelexemplar&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;31Uc74McOLL-_SL500_AA240_&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/31Uc74McOLL-_SL500_AA240_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus der Amazon.de-Redaktion&lt;br /&gt;
Karo ist anstrengend. Das gibt sie selber zu. &quot;Ich bin anstrengend&quot;: So heißt es gleich mehrmals am Anfang des Romans. Und damit auch jedermann versteht, wie anstrengend Karo ist, setzt die ganze nun folgende Geschichte an, es zu beweisen: Karo ohne Job beim Psychiater. Karo mit ihrem mittelmäßigen Freund, den sie verlässt. Karo heulend am Telefon, um ihren Freund, den sie nicht will, (erfolglos) zurückzubekommen. Karo ohne Freund heulend in den Armen  und auf den Knien  ihres besten Freundes. Karo heulend in der Psychiatrie. Und, am Ende, dann doch: Alles wieder gut. Oder vielleicht doch nicht so ganz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrem Erzähldebüt lässt die 30-jährige Musikvideo-Moderatorin und Kolumnistin Sarah Kuttner keinen Zweifel daran, auch wenn die Covergestaltung eine andere Sprache spricht: Nicht ihr Buch, sondern dessen Protagonistin ist das Mängelexemplar. Aber auch Kuttners Roman hat Schwächen, und die haben eben mit der psychologischen Ausgestaltung der Hauptfigur zu tun. Denn Karo ist zwar sympathisch und chaotisch, aber sie hat nicht das mindeste Geheimnis mehr. Alles über ihr Wesen wird in der Ich-Perspektive durch Selbstreflexionen aufgeschlüsselt, nichts entwickelt sich aus der Geschichte selbst. So will man als Psychiater im offenen Buch einer Patientin lesen. Aber von einem Roman erwartet man als Leser schon ein bisschen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist dieses &quot;mehr&quot; aber gar nicht so wichtig. Denn Karo ist eine kluge, witzige, beizeiten auch selbstironische junge Frau, und Kuttner ist eine mindestens ebenso kluge und witzige wie genaue Beobachterin der kleinen Schwächen postmoderner Menschen um die Dreißig. Das findet sich auch im Duktus von Mängelexemplar wieder  etwa da, wo er die anglizismisierte Computersprache (gedownloaded) in die Beschreibung eines Abendessens (&quot;geabendbrotet&quot;) transformiert. So sollte man Mängelexemplar trotz aller Mängel trotzdem lesen. Schlecht unterhalten wird man nämlich nicht. - Isa Gerck &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das richtige Buch nach einer abgegebenen Hausarbeit denn es ist wie diese Kritikerin hier sagt, sehr einfach und garnicht anstrengend, das Buch macht die ganze Arbeit, Kopf aus, einfach lesen. Sprachlich sehr nett und witzig. Man hastet durch das Buch im stakkato von Karos (Kuttners) verqueren Selbstanalysen (und Analysen aller seltsamen ganz normalen Bekloppten um sie rum) und kommt dabei ganz erstaunlich zur Ruhe weil man sich ganz schrecklich &quot;normal&quot; in der eigenen völlig verückten Realität wiederfindet. Eine nette sympathische Geschichte ohne Anspruch mit klarem Schema ohne große Überraschung einfach zum runterkommen. Und auch wenn sich das nicht wirklich gut macht als Werbung was hier bisher steht, ich fands toll udn werde die anderen Bücher der guten Frau Kuttner auch lesen - irgendwann :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Und mit ganz eigener kleines Selbsterkenntniss am Schluss ein dickes Danke an die richtige Adresse</description>
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    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 FerminaDaza</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://ferminadaza.twoday.net/stories/5687567/">
    <title>Alles Sense</title>
    <link>http://ferminadaza.twoday.net/stories/5687567/</link>
    <description>Hach so eine abgegebene Hausarbeit und ein freier Tag sind toll. Endlich wieder Dinge lesen die nichts mit Uni zu tun haben.&lt;br /&gt;
Eben beendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Terry Pratchett: Alles Sense&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;140&quot; alt=&quot;21CA1XE1R8L-_SL500_AA140_&quot; width=&quot;140&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/FerminaDaza/images/21CA1XE1R8L-_SL500_AA140_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das hätte einfach nicht passieren dürfen: Tod, dem Sensenmann der Scheibenwelt, ein Stundenglas in die Hand zu drücken und ihn ungefragt in den Ruhestand zu schicken, ist wirklich ein starkes Stück. Der Schnitter jedenfalls ist tödlich beleidigt und macht sich vom Totenacker. Bleibt den Verschiedenen vorerst nichts anderes übrig, als der Untoten-Selbsthilfegruppe beizutreten - Himmel oder Hölle, das Leben ist ein Jammertal, wenn nicht einmal mehr ordentlich gestorben werden kann ...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer einfach wundervoll - und ich werde Einkaufszentren ab jetzt mit ganz anderen Augen betrachten!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich freue mich wie ein kleines Kind darauf mich jetzt vor mein Bücherregal zu stellen udn ein neues Buch auszusuchen - eins das wieder nichts auber auch garnichts mit Uni zu tun hat!!!!</description>
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